Jana Halbreiter

NameJana Halbreiter
Beruf Assistentin / Staatl. Gepr. Betriebswirtin
Jahrgang 1988
Geburtsort Arnstadt/ Thüringen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 162 cm
Zünde lieber ein Licht an, statt über die Dunkelheit zu meckern.

Warum Politik?

Aus einem eher unpolitisch stammenden Elternhaus habe ich mich lange Zeit nicht für Politik interessiert. Meine Priorität lag wie bei vielen anderen meiner Generation eher darin „mit dem Arsch an die Wand zu kommen“ und das Beste aus der vorgegebenen Situation zu machen.

Doch die letzten Jahre haben mir immer mehr gezeigt, dass sich raushalten und die anderen machen lassen, nie etwas an der Situation ändern wird. Somit begann ich mich mit den einzelnen Zielen der Altparteien zu beschäftigen. Ich stellte mir nur die eine Frage: „Welche Partei vertritt die Interessen der Mitte?“:

  • AFD: seit mehreren Jahren im Bund und im Land, nur durch Provokationen, Polemik und Extremismus in Erscheinung getreten. Lösungsvorschläge oder ernstzunehmende Aktionen ?! Fehlanzeige!
  • SPD: Mit Personalien statt mit Politik beschäftigt. Wen oder Was vertreten die den eigentlich!?
  • Die Linke: Unrealistische Träumereien, die sich keiner (und Berlin schon gar nicht) leisten kann.
  • CDU: Hahnenkämpfe ohne Inhalte. Mit einem vom Leben längst überholten Gesellschaftsbild.
  • FDP: Klientelpolitik mit leicht sexistischer Note.
  • Grüne: Verbote ohne alltagstaugliche und vor allem bezahlbare Alternativen.

Das Ergebnis ist also mehr als enttäuschend. Klientelpolitik, Ideologisierung und Klüngeleien. Anstatt eine Lösung nach pragmatischer und praktischer Abwägung der Möglichkeiten zu suchen, steht diese bereits fest. Abseits der Altparteien gab es nur Extreme in die eine, als auch in die andere Richtung.

So bin ich zu den Freien Wählern gekommen. Die Freien Wähler blicken über den Tellerrand und stehen für Lösungen abseits von Ideologien. Politik mit Verstand und Anstand. Oberste Prämisse ist: Jede politische und staatliche Entscheidung muss klar, nachvollziehbar und vor allem rechtsstaatlich zu sein. 

Themenschwerpunkte

Eines meiner Herzensthemen ist nach wie vor die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Lichtenberg ist die Zahl der Vollzeit Doppelverdienerhaushalte in den letzten Jahren von stetigem Wachstum geprägt. Dies hat einerseits wirtschaftliche als auch persönliche Gründe. In Lichtenberg müssen die Vorrausetzungen geschaffen werden, dass Familien ihre beruflichen als auch privaten Verpflichtungen, unter einen Hut bekommen. Angefangen bei der zumutbaren Wegezeit bei Kitaplätzen über die Vergabe von Schulplätzen an weiterführenden Schulen, weiter zu der Taktung des ÖPNV und des Individualverkehrs in andere Bezirke.

Ein weiteres mir sehr wichtiges Thema ist die massive Bautätigkeit in Lichtenberg ohne Sinn und Verstand und ohne Anpassung der Infrastruktur, die den Mietspiegel in die Höhe treiben wird. Es kann einfach nicht sein, dass man ohne WBS keine Chance mehr auf eine bezahlbare Wohnung hat. Eine Neubauangebotsmiete in Lichtenberg liegt derzeit schon jenseits von Gut und Böse. Eine Familie mit einem Kind muss in den Neubauten der Genslerstr. bereits für eine Wohnung mit 64qm Wohnfläche und einem 12qm Balkon 932€ Warmmiete (Kalt: 771,12 €) monatlich bezahlen.